Osteopathie-Ausbildung

Die Osteopathie-Ausbildung orientiert sich an den Vorgaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Osteopathie e. V. (BAO) sowie des Bundesverbandes Osteopathen (BVO).

Der Ausbildungsumfang beträgt derzeit 1.350 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten. Die Ausbildung wird überwiegend berufsbegleitend über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren absolviert.

Zwischen den einzelnen Ausbildungsabschnitten finden theoretische und praktische Prüfungen statt. Den Abschluss bildet eine Abschlussprüfung vor einer Jury, bestehend aus:

  • einer Abschlussarbeit

  • einer schriftlichen Prüfung

  • einer mündlichen Prüfung

  • einer praktischen Prüfung

Die Ausbildung umfasst die folgenden Lehrinhalte:

  • Parietale Osteopathie

  • Viszerale Osteopathie

  • Cranio-sacrale Osteopathie

Berufsbild

Das Berufsbild des Osteopathen wurde vom Bundesverband Osteopathie e. V. definiert und steht als PDF zum Download zur Verfügung:

Kosten

Die Kosten der Osteopathie-Ausbildung werden vollständig privat getragen.

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung für die Aufnahme der Ausbildung ist eine abgeschlossene Ausbildung als:

  • Physiotherapeut

  • Arzt mit Approbation

  • Heilpraktiker

  • Masseur mit abgeschlossener Weiterbildung in Manueller Therapie (mindestens 340 Unterrichtseinheiten)

Anerkennung

In Deutschland besteht derzeit keine bundesweit staatliche Anerkennung der Osteopathie.
Eine Ausnahme bildet das Bundesland Hessen, in dem eine gesonderte Regelung existiert.

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