Viszerale Osteopathie


Die viszerale Osteopathie ist ein spezialisiertes Teilgebiet der Osteopathie und befasst sich mit der Beweglichkeit und Funktion der inneren Organe sowie deren Aufhängungen und umgebenden Gewebestrukturen.

viszerale osteopathie, behandlung der bauchorgane, und der zugehörigen Nerven,
Viszerale Osteopathie

Entwicklung der viszeralen Osteopathie


Die viszerale Osteopathie wurde maßgeblich von dem französischen Osteopathen Jean-Pierre Barral weiterentwickelt. Barral beschrieb Organe als sogenannte „viszerale Gelenke“, da sie – ähnlich wie knöcherne Gelenke – aus mehreren Strukturen bestehen, über Gleitflächen und Gleitebenen verfügen und eine eigenständige Beweglichkeit aufweisen.

Was behandelt die viszerale Osteopathie?


Die viszerale Osteopathie konzentriert sich auf:

  • innere Organe
  • Organhüllen und Aufhängungen
  • umgebendes Bindegewebe
  • funktionelle Wechselwirkungen mit dem Bewegungsapparat

Behandlungsmethoden der viszeralen Osteopathie


Im Unterschied zur klassischen manuellen Therapie, die vor allem Muskeln und Gelenke behandelt, arbeitet die viszerale Osteopathie mit sanften, gezielten manuellen Techniken im Bereich von Bauch und Thorax.

Diese Techniken zielen darauf ab, die physiologische Beweglichkeit der Organe und des umgebenden Gewebes zu unterstützen.

Ziel der viszeralen osteopathischen Behandlung


Im Mittelpunkt der viszeralen Osteopathie steht häufig die Verbesserung der Versorgung des betroffenen Organs, insbesondere:

  • der arteriellen Durchblutung
  • des venösen Abflusses
  • des lymphatischen Systems
  • der vegetativen (autonomen) Regulation

Dadurch sollen funktionelle Einschränkungen reduziert und die körpereigene Regulation unterstützt werden.


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