FAQs
1. Wie läuft eine osteopathische Behandlung ab?
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Anamnese: Ausführliches Gespräch zur Krankengeschichte
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Untersuchung: Körperliche Untersuchung zur Identifikation funktioneller Einschränkungen
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Behandlung: Dauer in der Regel 50–60 Minuten
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Die Behandlung beschränkt sich nicht nur auf die schmerzhaften Bereiche
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Ursache und Beschwerden können an unterschiedlichen Stellen liegen
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2. Für wen ist Osteopathie geeignet?
Osteopathie kann helfen bei:
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Rückenschmerzen
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Migräne
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Funktionellen Beschwerden
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Bewegungsstörungen
Ausschlusskriterien / Nicht geeignet bei:
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Akute Infektionen
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Bakterielle Entzündungen von Organen
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Tumorerkrankungen
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Schwere psychische Erkrankungen
Hinweis: Osteopathie ist keine Notfallmedizin. Akute lebensbedrohliche Situationen (z. B. Herzinfarkt) erfordern sofortige schulmedizinische Maßnahmen.
3. Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
In der Regel werden 3–5 Sitzungen empfohlen, abhängig vom individuellen Beschwerdebild.
4. Was kostet eine Osteopathie-Behandlung?
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50–60 Minuten: 86 €
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30 Minuten: 43,50 €
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Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten anteilig.
5. Benötige ich für die Behandlung zu Hause besondere Voraussetzungen?
Nein. Für einen Hausbesuch wird lediglich eine freie Fläche von etwa 1,50 m × 2,00 m benötigt.
Eine mobile Behandlungsbank wird vom Therapeuten mitgebracht.
6. Was sind Funktionsstörungen?
Funktionsstörungen sind reversible Einschränkungen der normalen Funktion von Geweben oder Körpersystemen, ohne zwingende strukturelle Schäden (z. B. Bruch, Entzündung, Tumor).
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Anatomisch vorhandene Strukturen arbeiten nicht optimal
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Auch als osteopathische Dysfunktion bezeichnet
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Kann Beschwerden verursachen, muss aber nicht zwangsläufig schmerzhaft sein
Beispiele für Funktionsstörungen:
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Bewegungseinschränkungen einzelner Wirbelsäulensegmente
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Erhöhte Faszienspannungen durch Stress, Fehlhaltung oder Überlastung
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Eingeschränkte Zwerchfellbeweglichkeit mit Auswirkungen auf Atmung oder Verdauung
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Verminderte Organbeweglichkeit nach Operationen oder Entzündungen
7. Was bedeutet Delegationsverfahren?
Osteopathie wird in Deutschland häufig im sogenannten Delegationsverfahren durchgeführt.
Das bedeutet, dass ein Arzt die Behandlung verordnet und den Patienten per Rezept oder ärztlicher Verschreibung an den Therapeuten weiterleitet.