Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie ist der ursprüngliche und zentrale Bereich der Osteopathie. Laut der Biografie von Andrew Taylor Still, dem Begründer der Osteopathie, stellte er bei nahezu allen Patienten Veränderungen im Haltungs- und Bewegungsapparat fest. Aus diesem Grund bezeichnete er seine Behandlungsmethode als Osteopathie
(osteon = Knochen, pathos = Leiden).
Was ist parietale Osteopathie?
Die parietale Osteopathie befasst sich mit der Diagnostik und Behandlung des Bewegungsapparates. Dazu zählen:
- Knochen
- Gelenke
- Muskeln
- Bänder
- Faszien
Ziel ist es, Beweglichkeitseinschränkungen im Muskel- und Skelettsystem zu erkennen und zu behandeln.
Behandlungsmethoden der parietalen Osteopathie
In der parietalen Osteopathie kommen manuelle Techniken zum Einsatz, die auf die Wiederherstellung der physiologischen Beweglichkeit abzielen. Teilweise ähneln diese Techniken denen der Chiropraktik, unterscheiden sich jedoch durch den ganzheitlichen osteopathischen Ansatz.
Bedeutung der parietalen Osteopathie
Die parietale Osteopathie bildet die Grundlage vieler osteopathischer Behandlungen. Sie verfolgt das Ziel,
- die Beweglichkeit des Muskel- und Skelettsystems zu erhalten oder wiederherzustellen
- funktionelle Zusammenhänge im Körper positiv zu beeinflussen
- die körperliche Selbstregulation zu unterstützen
