Parietale Osteopathie
Die parietale Osteopathie beschäftigt sich mit dem Bewegungsapparat des Körpers. Dazu gehören unter anderem Knochen, Gelenke, Muskeln, Bänder und Faszien.
Sie bildet einen wichtigen Bereich der osteopathischen Behandlung. Bei der Untersuchung werden Beweglichkeit und Zusammenspiel verschiedener Strukturen betrachtet. Dabei können auch Zusammenhänge zwischen unterschiedlichen Körperregionen berücksichtigt werden.
Was ist parietale Osteopathie?
Zur parietalen Osteopathie gehören insbesondere:
- Knochen
- Gelenke
- Muskeln
- Bänder
- Faszien
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich diese Strukturen bewegen und miteinander zusammenspielen. Dabei können Bereiche untersucht werden, bei denen eine eingeschränkte Beweglichkeit oder erhöhte Spannung wahrgenommen wird.
Behandlungsmethoden der parietalen Osteopathie
Bei der parietalen Behandlung kommen verschiedene manuelle Techniken zum Einsatz. Je nach Befund können dabei Gelenke, Muskeln, Faszien oder andere Strukturen behandelt werden.
Die Techniken können von sanften Mobilisationen bis zu etwas kräftigeren manuellen Verfahren reichen. Einige Techniken können äußerlich an Verfahren aus der Manuellen Therapie oder Chiropraktik erinnern. Die Auswahl der Behandlung richtet sich jedoch nach der jeweiligen Situation und dem osteopathischen Behandlungsansatz.
Ziel der parietalen Behandlung
Im Mittelpunkt steht die Beweglichkeit und das Zusammenspiel des Bewegungsapparates.
Die Behandlung soll dabei unterstützen,
- die Beweglichkeit von Gelenken und Gewebe zu erhalten oder zu verbessern,
- wahrgenommene Spannungen und Bewegungseinschränkungen zu behandeln,
- das Zusammenspiel verschiedener Körperregionen zu berücksichtigen.
Die parietale Osteopathie betrachtet den Bewegungsapparat dabei nicht isoliert. Auch Wechselwirkungen mit anderen Bereichen des Körpers können bei der osteopathischen Untersuchung und Behandlung berücksichtigt werden.
Wissenschaftliche Einordnung
Die Osteopathie umfasst unterschiedliche Behandlungskonzepte und Techniken, deren wissenschaftliche Evidenz unterschiedlich bewertet wird. Für einzelne manuelle Verfahren gibt es Hinweise auf mögliche positive Effekte bei bestimmten Beschwerden des Bewegungsapparates. Die osteopathischen Erklärungsmodelle als Ganzes sind jedoch nicht in allen Punkten wissenschaftlich belegt.
Die parietale Osteopathie sollte daher als manueller osteopathischer Behandlungsansatz verstanden werden und nicht als wissenschaftlich eindeutig nachgewiesene Behandlungsmethode für bestimmte Erkrankungen.